Website Relaunch Checkliste: Was vor, während und nach dem Relaunch geprüft werden sollte.

Website Relaunch Checkliste: Was vor, während und nach dem Relaunch geprüft werden sollte. Ein Relaunch berührt viele Bereiche gleichzeitig. Eine strukturierte Checkliste verhindert, dass wichtige Details erst nach dem Livegang auffallen.

Vor dem Relaunch

Der wichtigste Schritt liegt vor dem Design: Bestand aufnehmen. Seiten, URLs, Inhalte, Formulare, Downloads, Bilder und externe Verweise werden dokumentiert. So entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

  • bestehende URLs exportieren
  • wichtige Rankings und Einstiege sichern
  • Formulare und Funktionen notieren
  • Analytics-/Tracking-Setup dokumentieren

Während der Umsetzung

Neue Seitentypen, Navigation und Inhalte werden gegen das Mapping geprüft. Jede ersetzte Seite braucht ein definiertes Ziel. Gleichzeitig testen wir mobile Darstellung und Interaktionen.

  • H1 und Metadaten prüfen
  • interne Links setzen
  • Bilder optimieren
  • Formulare testen
  • mobile Navigation testen

Vor dem Livegang

Die neue Website wird nicht nur visuell kontrolliert. Wir prüfen Weiterleitungen, Canonicals, 404-Seiten, Sitemap, HTTPS, Kontaktangaben und technische Ressourcen.

  • 301-Redirects
  • Canonical URLs
  • Sitemap
  • HTTPS
  • Kontakt und Rechtliches

Nach dem Livegang

Ein Relaunch ist mit dem Upload nicht beendet. In den ersten Tagen sollten Crawls, Fehlerberichte und wichtige Einstiegsseiten beobachtet werden. So lassen sich unerwartete Probleme schnell korrigieren.

  • Crawl durchführen
  • 404-Fehler prüfen
  • Indexierung beobachten
  • Formularanfragen kontrollieren
  • Performance messen

Die Checkliste als Projektprotokoll nutzen

Eine Relaunch-Checkliste ist besonders wertvoll, wenn sie nicht nur einmal abgehakt, sondern als Projektprotokoll geführt wird. Entscheidungen zu URLs, Content und Funktionen sollten nachvollziehbar dokumentiert sein. So lässt sich auch Wochen später erklären, warum eine Seite zusammengeführt oder eine bestimmte Weiterleitung gesetzt wurde.

Für größere Websites empfiehlt sich zusätzlich eine Priorisierung. Nicht jede Seite ist gleich kritisch. Startseite, wichtige Leistungsseiten, häufige organische Einstiege und Formulare erhalten besondere Aufmerksamkeit. Weniger relevante historische Seiten können in einer zweiten Prüfgruppe bearbeitet werden, ohne dass der Livegang unnötig blockiert wird.

Nach Veröffentlichung wird die Liste um reale Beobachtungen ergänzt. Dadurch entsteht aus der Checkliste ein Qualitätslog, das bei späteren Erweiterungen erneut verwendet werden kann.

  • Entscheidungen mit Verantwortlichkeit dokumentieren
  • kritische URLs priorisieren
  • Livegang und Nachkontrolle trennen
  • Erkenntnisse für spätere Versionen festhalten

Checkpoints statt eines einzigen großen Abnahmetermins

Ein Relaunch wird übersichtlicher, wenn wichtige Entscheidungen bereits während des Projekts bestätigt werden. Zuerst kann die Informationsarchitektur freigegeben werden, danach das Designsystem und anschließend die Content-Migration. Dadurch werden grundlegende Änderungen nicht erst entdeckt, wenn bereits alle Seiten umgesetzt sind. Für den finalen Livegang bleibt dann eine klarere technische und redaktionelle Prüfung. Dieses Vorgehen spart insbesondere bei umfangreichen Websites Zeit, weil Feedback an der richtigen Projektstufe verarbeitet wird.

Website-Relaunch Checkliste als Freigabesystem

Vor dem Livegang wird die Website-Relaunch Checkliste zu einem echten Freigabesystem. Nicht nur Technik, sondern auch Inhalte, Navigation, Kontaktwege und rechtliche Seiten werden gegen den geplanten Soll-Zustand geprüft. Besonders kritische URLs erhalten eine höhere Priorität. So wird verhindert, dass ein kleiner Fehler auf einer zentralen Leistungsseite denselben Stellenwert erhält wie eine unwichtige historische Unterseite. Die Checkliste dient anschließend als Dokumentation für die nächste Ausbaustufe und kann bei späteren Änderungen erneut verwendet werden.

Checkliste als Qualitäts- und Übergabeprotokoll

Eine gute Relaunch-Checkliste endet nicht mit dem Upload. Sie hält fest, welche URLs geprüft wurden, welche Funktionen freigegeben sind und welche Punkte nach dem Livegang beobachtet werden müssen. Besonders wichtige Seiten erhalten eine höhere Priorität als historische Nebenbereiche. Dadurch lässt sich der Launch kontrollierter durchführen. Nach Veröffentlichung werden Crawl, Formulare, Weiterleitungen und zentrale Einstiege erneut geprüft. Die dokumentierten Erkenntnisse können anschließend in die nächste Website-Version einfließen. So wird aus einer einfachen Liste ein wiederverwendbares Qualitätsprotokoll.

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